Hanse Cup 2016 Nachlese / Ergebnisse

 

Bereits zum 19. Mal wurde über das Wochenende am 03.09 – 06.09.2016  der HVG Hanse Cup ausgetragen. Erstmals auch für Dehler Yachten offen, gingen 50 Segelyachten an den Start.

Bei dem Hanse Cup handelt es sich um eine durch die Hanse (Deutschland) Vertriebs GmbH & Co. KG (kurz HVG) organisierte Wettfahrt, in diesem Jahr Rund Rügen. Neben dem sportlichen Wettstreit ist dabei das gesellige Beisammensein im ansprechenden Ambiente ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.

Anspruchsvolles Segelwetter, 50 Yachten und rund 200 Segler: Die Rahmenbedingungen zur 19. Auflage des Hanse Cup  an dem verlängerten Wochenende hätten kaum besser (oder vielleicht doch besser?) sein können. Von allem war etwas dabei.

 

Freitag, d. 02.09.2016

Großes Hallo mit dem Eintreffen und Zusammenkommen der Teilnehmer am Freitag Abend  bei _tom3182_dxoSpannferkel und Bier. Der traditionellen Hanse Cup Seesack, gefüllt mit Hanse Cup T-Shirts, Segelanweisung und kleinen „Leckerlies“ lag für die teilnehmenden Crews bereit. So mancher Segler traf seine Freunde (Regatta Gegner) aus den Vorjahren wieder und hatte viel zu erzählen, neu hinzu gekommene Teilnehmer und die Dehler Crews, über die wir uns sehr gefreut haben, wurden postwendend in die „Hanse Cup Familie“ aufgenommen. Böse Zungen berichten von vereinzelten Nebenwirkungen am darauf folgenden Tag…

 

Samstag, d. 03.09.2016

Nach der Auslaufparade über die Ryck und der Durchfahrt durch die Wieker Klappbrücke ging es in _tom2815_dxoden Greifswalder Bodden für die erste Etappe nach Stralsund.  Mit dem ersten Start um 11 Uhr führte der Kurs bei frischen Nordwestlichen Winden um Stärke 4 durch den Greifswalder Bodden und den Strelasund zum Ziel an der Ziegelgrabenbrücke vor Stralsund. Das Fahrwasser, Strömung und drehende Winde verlangten den Crews einiges an Erfahrungen ab. Nach dem Zieldurchgang passierte das gesamte Feld die Klappbrücke um 15.20 Uhr. Zu unserem Bedauern wurde die Abendveranstaltung mit der Preisverleihung an die Tagessieger etwas durch die überforderte Gastronomie in Stralsund getrübt. Wir mussten in diesem Jahr, auf Grund einer lange im Voraus gebuchten Familienfeier in der gewohnten Location,  ausweichen. Die Teilnehmer trugen es mit Fassung. Unser Dank dafür, wir geloben Besserung.

 

Sonntag, d. 04.09.2016

Frühes Aufstehen war angesagt. Um rechtzeitig zum Start in Höhe des Leuchtturm Gellen auf Hiddensee _tom3038_dxozu gelangen, wurde um 8 Uhr in Stralsund ausgelaufen. Bis zum Start um 11 Uhr, unter Maschine durch das Fahrwasser und die Rinne Barhöft hatten die Teilnehmer Zeit an Bord ein schönes Frühstück zu genießen, sich vom Vorabend zu regenerieren und die unberührte Natur mit den imposanten Seeadlern an der Südspitze Hiddensee zu genießen. Bei drehenden Nordwestlichen Winden zwischen 3-4 ging dann entlang der Insel Hiddensee, um deren  Nordspitze Dornbusch zum Ziel südlich der Ansteuerungstonne Hiddensee. Vom Anlieger, einer Kreuz und dem Vorwindkurs war alles dabei. Vorbildlich  eingewiesen im Hafen von Kloster,  konnten die Crews das super Buffet und den perfekten Service im Kloster Hotel Hitthim genießen, sowie auch ausgiebig das Tanzbein schwingen. Welch ein Ausgleich zum Vorabend!!!

 

Montag, d. 05.09.2016

Wohl dem, der es am Abend des Vortages nicht all zu sehr übertrieben hatte. Nordost der Stärke 5-6 mit ordentlich Welle stand den Crews bevor. Stramme Kreuz entlang Rügens Nordküste gen Osten, Anlieger_tom2431_dxo ab Cap Arkona, raumer Kurs und vor dem Wind durch die die Ziellinie vor Sassnitz „eiern“. Puuh war das ein Ritt! Gerade den kleineren Yachten wurde bei der Welle so einiges abverlangt. Zum Trost sei gesagt, auch das Startschiff und das Zielschiff vor Sassnitz hätten sich über einen ruhigeren Ankerplatz gefreut. Der Wind und die Welle forderten Ihren Tribut. Über nennenswerte Schäden können wir Gott sei Dank nicht berichten und auch Crews, ob unwohl oder ziemlich platt, „grünten“ im Hafen von Sassnitz schnell wieder durch und die Abendveranstaltung im alter Fähranleger mit Preisverleihung an die Tagessieger konnte in vollen Zügen genossen werden. Die nicht kaputt zu kriegenden tanzten bis weit nach Mitternacht und amüsierten sich prächtig.

 

Dienstag, d. 06.09.2016

_dsc6761_dxoSchönstes Wetter, aber leider kaum Wind. Von Sassnitz wurde durch das Fahrwasser am Südperd motort, um im Greifswalder Bodden eine kleine abschließende Wettfahrt zu starten. Bedauerlicher Weise ließ uns der Wind vollständig im Stich, so dass die letzte Wettfahrt gestrichen wurde und die Teilnehmer sich weiter unter Maschine nach Greifswald zur Siegerehrung verholten. Und das sind die Sieger:

 

Gesamt schnellste Hanse nach berechneter Zeit: Hanse 291 „Medea“  Toni Längert und Crew

Gesamt schnellste Hanse nach gesegelter Zeit: Hanse 470 „Leander“ Harald Heitmann und Crew

Gesamt schnellste Dehler nach berechneter Zeit: Dehler 31 „Casita“ Jörg Längert und Crew

Gesamt schnellste Charteryacht nach berechneter Zeit: Hanse 385 „Senfkuh“ Robert Weiß und Crew

 

Herzlichen Glückwunsch den erfolgreichen Teilnehmern.

 

 

Nur mit Hilfe der Sponsoren, denen wir nochmals unseren Dank aussprechen , konnten wir wieder eine derartige Veranstaltung auf die Beine stellen.

unbenanntDie Attraktivität lockt jedes Jahr auch selbst weit angereiste Crews mit Ihren Schiffen von der Elbe, Kiel, Travemünde und weiteren Heimathäfen nach Greifswald.

Uns hat es wieder großen Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir uns zum Jubiläum des 20. Hanse Cup im nächsten Jahr wieder sehen und weitere Teilnehmer dazu gewinnen können. Bitte schon einmal das erste September Wochenende 2017 vormerken!

 

Ergebnisse

ergebnis-hanse-291-bis-355

ergebnis-dehler

ergebnis-hanse-370-bis-385

ergebnis-hanse-400-bis-415

ergebnis-hanse-430-bis-575

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